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Produzierendes Gewerbe

31. März 2009
    “Was macht ein Automechaniker?”

Herr M. übt inzwischen mit mir ganze Sätze. Heute also typische Tätigkeiten von Berufen finden.

Der geht ins Auto und repariert.

“Was macht ein Bäcker?” “Der macht Brötchen.”

Das läuft gut heute. Ich gehe seine alten Berufe und die seines Umfeldes, also auch die, der medizinischen Versorgung, durch.

“Was macht ein Logopäde?” “Der stellt die Wörter her.”

Er stutzt, sieht mich an, lächelt und fügt ein “Das war gut.” hinzu.

Solche Situationen retten mir meinen Tag.

Roller ham

30. März 2009

Die begehrlichen Blicke des 4jährigen Patienten sind nicht zu übersehen, als ich durch das Wartezimmer gehe. Zu überhören ist er auch nicht

“Roller ham!”

höre ich ihn mehrfach wiederholen. Seine Mutter sitzt neben ihm und sieht nicht Mal auf.

Ich lasse die Zimmertür leicht geöffnet, denn dies schein ein vielversprechender Anfang einer Mutter-Kind-Interaktion zu werden, die in Elterngesprächen nie so herausgearbeitet werden kann.

“Roller ham!”

Der Junge gibt nicht auf. Gut, denke ich. Er hat gelernt, daß er insistieren muß, um etwas zu erreichen. Ansonsten wird er ignoriert.

Ma-ma !

Aha, das ist die nächste Stufe: die Lautstärkesteigerung.

“Ma-ma ! Roller ham!”

Das funktioniert gut für ihn, denn jetzt reagiert die Mutter. Ich höre, wie sie sich auf dem Stuhl umdreht.

“Wenn du richtig reden kannst. Wenn du richtig reden tust, dann kannst du auch einen haben.”

Aaaaaargh!

Ein schon historischer Anblick.
Ich habe gestern meinen Rechner hochgefahren, der 5 Jahren scheintot war. Es war ganz seltsam, exakt zu dem Moment zurückzureisen, in dem das Gerät scheinbar drauf ging.
Wessen mails da auftauchten; sogar unvollständige downloads.
Ach, hier sind die Photos. Nein, so sah der Firefox Mal aus. Und das waren wirklich Mal meine meistgespielten Tracks?
Ohne daß ich mir des Weges bewußt wurde, driftete ich auf einmal in 5 Jahre alten Gefühlen umher. Das war ganz seltsam. Als ich mir dessen klar wurde, war es schon zu spät, ich war mittendrin. Ich genoß die schönen und frohen Erinnerungen. Richtig schwer war es, die unangenehmen Gefühle wieder los zu werden, die hochkamen. Diese fraßen sich fester und tiefer ins Gemüt.

Antidotierend helfen da einige Sachen und Personen, aber auch als eine Stufe visuelle und auditive Reize, von kurzen Filmchen.

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Köln? Da war richtig was los.

koeln-nix-los

cc by me

Den einen oder anderen netten Menschen getroffen, einen Anzug gekauft [der Fachaufschwatzer wollte mir mit einem "sehen sie das doch als Ansporn" eine engere Hose verkaufen] und viele, kleine, bierähnliche Getränke getrunken.
Schön wars.

Bilderstöckchen oder

20. März 2009

Names in Places

bilderstoeckchen

cc by me

Wie nennt sich das denn jetzt?
Ein Wortspiel, ein Bildspiel?

Ich lächel jedes Mal, wenn ich alle paar Wochen hieran vorbeifahre.


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