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In England müßte man nächsten Freitag sein, oder nur bbc four gucken können:
Eine 12 Track lange Session von Nick Cave & The Bad Seeds, u. a. mit Deanna, Mercy Seat, Red Right Hand, Tupelo

Für Herrn Graubrot :

direkTUPELO
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Festivals

26. Juni 2008

Ja pasQualle, “Festivals stinken!“,
Das kann ich so unterschreiben, was er schreibt

    “Ich bevorzuge ja kleine Konzerte, so bis 500 Leute, in ebenso kleinen ?berschaulichen Lokalit?ten, ohne Matsch, ohne Regen, mit gutem Sound.”

und sich auch auf Tony Naylor bezieht

    “The perfect gigs … You will be able to see the whites of the band’s eyes … Next morning, even if you wake up feeling like someone has injected sulphuric acid into your brain, you’ll be able to have a shower and change your underpants.”

Auch wenn z. B. Saint von einem Festival schw?rmt, dieses sei etwas ” an dem alle zusammen kommen und sich den Arsch abfeiern“.

Nein, ich mag nicht. Ich mag nicht hausen, um gute Musik zu h?ren. Ich will genie?en, mich bewegen, abh?ngen, abgehen wenn ich auf einem Konzert bin und nicht krepelig unter widrigen Umst?nden auf einer E.coli-Farm.

Und nicht nur die Festivals stinken. Ungern erinnere ich mich an einen Mitbewohner, der ausgemergelt, mit gro?er M?he, aus Roskilde zur?ck kam.
Am ersten Tag mu?te er, vermeintlich von der Anreise so geschw?cht, sich sein Zelt aufbauen lassen, weil er zu ersch?pft war.
Am Zweiten hatte er schon keine Unterhose mehr und der Weg zum Chemieklo war zu weit und anstrengend f?r ihn. Darmkr?mpfe und Fl?ssigkeitsverlust hatten ihn zu so einem Elend gemacht, da? andere Besucher den Haufen, der er nun war, mit Tee und Wasser versorgten.
Die Anspruchnahme medizinische Hilfe wird ja immer gerne ?bersch?tzt. “Es geht schon.”
Der Dritte und f?r ihn Abreisetag f?gte sich f?r ihn gl?cklich. Immernoch keine Nahrungsaufnahme, spontane Darmentleerungen, aber jemand gefunden, der sein Auto samt seines Leibes nach Berlin fuhr.

Wie s?

25. Juni 2008

und so archaisch.
Ich habe ein Reservierungsgest?tigung f?r ein Hotelzimmer mit
Farbfernseher” und “Direktwahltelefon” erhalten.

“isch krida raschoei”wiederholt mein Patient K. heute immer wieder.

“isch krida raschoei!” auf Nachfragen, ob er es anders sagen könne.

“isch krida raschoei!!”, ob es gestern gewesen sei, heute, oder in den nächsten Tagen

“isch krida raschoei!!!” mit noch mehr Nachdruck, als ich frage, ob es etwas zu Hause sei.

“isch krida raschoei” tönt er im Verlaufe genervter und lauter. So wie der gemeine Mitbürger mit Nicht-Muttersprachlern spricht, wenn die etwas so Eindeutiges nicht verstanden haben. Den Satz nur lauter wiederholen und gegebenenfalls mit Aufheben des grammatischen Grundgerüstes: “Du nix da hingehen. Ist geschlossen!”

Nach langen 40 Minuten ist das Ende der Therapiestunde erreicht und ich werde erlöst.
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Bitte gehen Sie weiter,

21. Juni 2008

es ist nur ein Photo
[einer (grrrr-?ndert eines!)Plakates in einer Einfahrt neben einem Buchladen]

Bitte hier

cc by me

Sehr textlastige letzte 10 Wochen hier; uff. Endlich Mal ein Photo.


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