Spiel des Jahres ist inzwischen ein Qualit?tssiegel* geworden.
Der S??warenkonzern Ferrero verlost verspricht (vielleicht) 100 Exemplare des “Kinderspiel des Jahres” als weitere Imageaufbesserung und verarscht die Teilnehmer, wie sie noch nie verarscht wurden.
Nachdem man die laut Teilnahmebedingungen bei der Verlosung alle geforderten pers?nlichen Daten,
“Name, Vorname, Anschrift, Geburtsdatum, Email- Adresse und Telefonnummer” mitgeteilt hat, wird ein jeder Teilnehmer vor sich selbst besch?tzt:
“Zum Schutz der Aktionsteilnehmer und um Missbrauch ahnden zu k?nnen, speichert Ferrero f?r die Dauer der Aktion die IP Adresse jedes Teilnehmers.”
Und es ist sch?n, da? man dann ggf. nicht so lange auf seinen Gewinn warten mu?. Es verf?llt der Anspruch nach nur 3 Tagen.
“Im Falle eines Gewinns wird der Teilnehmer schriftlich (insbesondere per Email) oder telefonisch benachrichtigt. Erfolgt die Benachrichtigung schriftlich, ist der Gewinner verpflichtet, Ferrero innerhalb von drei Werktagen mitzuteilen, ob er den Gewinn annimmt.”
Die Spiele sind aber immer klasse, die jedes Jahr pr?miert werden. Das sollte sich dennoch lohnen. Moment Mal:
“Ferrero beh?lt sich das Recht vor, die jeweiligen angek?ndigten Gewinne jederzeit auszutauschen und durch andere Gewinne und Preise zu ersetzen. Weiterhin kann Ferrero den jeweiligen Spielablauf jederzeit ?ndern.“
Vielleicht meinen sie es ja auch gut und wollen etwas zur?ckgeben, von den 13 Millionen Mark Zinsgewinn der Jahre 1994-96, die sie dank der hessischen CDU durch die niedrigen Vorauszahlungen der Gewerbesteuer erhalten haben.
Eine weihnachtliche Spielgewinnumwandlung in Geldpreise, davon tr?ume ich.

