- “Ham se ja Glück gehabt, daß ich jetzt hier bin.
Ich komme direkt von de Pullisei. Die ham mich einjesperrt.
Der Kleene hat janz schön jeflennt. …
… Wär ja 14 Tage Mal ganz gut gewesen; so ohne die Kinder.”
“Hallo Herr [Logopäde]. Ich kann heute nicht zur Therapie kommen, ich kann heute nicht richtig sprechen.”
Vorsichtshalber habe ich die Patientin Frau M. gleich angerufen. Schließlich ist sie aufgrund eines Schlaganfalles bei mir in Behandlung. Entwarnung; sie hatte nur starke Halsschmerzen.
Fasziniert und besorgt schaut mein Patient K. auf den Adventskranz:
“Vorsicht, sonst brennt die Kerzen dein Innernet an.”
Die Ursachen für Stottern sind in dogmatischen Fachkreisen immer gerne umstritten und es gibt noch Scharlatane, die schnelle Heilung versprechen.
Diese Heilmittelverordnung einer Patientin, die jetzt in der Praxis eingetroffen ist, ist eine Novität.
So hat es meine Partientin Frau I. gemeint, als sie eben sagte:
“Mann sein? Nee, igitt.
Da bleib ich lieber Frau und behindert.”